Granattor ©FRANZGERDL
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Seit 10 Jahren begeistert der Millstätter See Höhensteig die Gäste und hat die Urlaubsangebote in der Destination positiv verändert.
(Millstätter See) Eindrucksvolle Berge, weite Seepanoramen, spannende Geschichten: Bei einer Wanderung auf dem Millstätter See Höhensteig entdeckt jeder Naturliebhaber die für ihn passenden See- und Bergberührungen®. Vom sanften Wandern mit der ganzen Familie übers Weitwandern bis hin zu romantischen Sonnenuntergängen reicht die Bandbreite der Touren. Vor zehn Jahren wurde das Projekt „Millstätter See Höhensteig – Verborgene Bergberührungen“ von der Millstätter See GmbH (MTG) umgesetzt und fasziniert noch heute Wanderer aus aller Welt.

 

Bergkompetenz erzeugt
Das was heute so selbstverständlich ist, einfach los zu marschieren und in 13 Tagen den Millstätter See zu umrunden oder es ganz gemütlich anzugehen und die schönsten Etappenausschnitte zu erwandern, war vor 10 Jahren kein Thema in der Urlaubsdestination. Der See stand im Mittelpunkt des Freizeitvergnügens und erst mit der Errichtung des „Höhensteiges“ wurde dazu ein Pedant geschaffen. Wie wichtig der Aufbau einer Bergkompetenz für die Region überhaupt war und welche Vorteile sich bis heute ergeben, erklärt Maria Theresia Wilhelm, Geschäftsführung MTG: „Bis 2009 machten die Betriebe rund um den See ihr Geschäft in den Monaten Juli und August. Schultersaisonen wie Frühling und Herbst fanden nicht statt. Um die Wirtschaft weiter zu fördern, war der Schritt hin zu einem Wandergebiet, ausschlaggebend.“

Deshalb wurde entlang der Millstätter Alpe, dem Weltenberg Mirnock, Gmeineck,Hochgosch oder dem Sportberg Goldeck für Wanderer außergewöhnliche Logenplätze mit Aussichten und Ereignissen entwickelt, um auch die Bergwelten rund um den Millstätter See entdecken zu können. „In dem wir die Landschaft in Szene gesetzt haben, erzählen wir eindrucksvolle Geschichten und veränderten vor zehn Jahren das Urlaubsangebot. Was mit Seeberührungen gestartet wurde, setzt sich bis in die Gegenwart erfolgreich mit See- und Bergberührungen fort. Der Millstätter See Höhensteig wurde zu einem relevanten Leitprodukt und zeugt bis heute von der Bergkompetenz in der Region“, beschreibt Maria Theresia Wilhelm die Idee hinter dem Projekt.

Weg der Liebe. Sentiero dell‘Amore
Wer vor zehn Jahren glaubte, dass mit der Erfolgsgeschichte „Höhensteig“ alles erreicht worden ist, irrte. Denn das Reich des „Feuersteins der Liebe“, des Granats, wurde weiter in Szene gesetzt. Aus der Etappe 2, deren Wege mit den rubinroten Steinen „gepflastert“ sind, wurde vor rund fünf Jahren der Weg der Liebe. Sentiero dell’Amore., der dazu inspiriert, sich Gedanken über die Liebe in all ihren Facetten zu machen. Seit 2017 führt diese besondere Etappe, die auch ein Teilstück des grenzüberschreitenden Alpe-Adria-Trails ist, die Hitliste der beliebtesten Touren auf dem Weitwanderweg an. Denn der Weg der Liebe bietet mehr als eine klassische Wanderung. „Was ist das Verrückteste, das du jemals aus Liebe getan hast?“ – Diese Frage leitet über auf sieben Plätze der Zweisamkeit, die zwischen AlexanderAlm und Granattor, auf Antworten warten. „Auf diesem Teilstück haben wir unsere Leitidee „Zeit zu zweit“ mit großem Erfolg umsetzen und das Urlaubsversprechen für Augenblicke der Begegnung bestens einlösen können“, so Maria Theresia Wilhelm.

Wilhelm Maria
Wilhelm Maria

Beliebte Fotomotive am Wegesrand
Doch nicht nur der Weg der Liebe lässt die Menschen die sanften Kuppen der Millstätter Alpe erobern, sondern ihr Ziel ist das Granattor. Der mächtige Durchgang, dessen einsehbare Pfeiler mit Tonnen von Granatgestein gefüllt sind, erinnert an das größte Granatvorkommen Europas, das sich im Inneren der Nockberge befindet. Gleichzeitig wurde vor zehn Jahren innerhalb des Projektes mit dem Tor ein „unverwechselbares topografisches Objekt – ein Landmark – geschaffen, das zum Symbol für die Destination wurde. Mittlerweile gilt es sogar als Erkennungszeichen für die Kärntner Bergwelt bzw. darüber hinaus“, freut sich Maria Theresia Wilhelm. Seitdem gilt ein Gang durch das Tor als beliebtes Fotomotiv und mit jedem Selfie, Instagram- oder Facebook-Post sowie Pinteresteintrag wird der Millstätter See Höhensteig immer mehr zu einem Sehnsuchtsort für Urlauber. Ein weiteres begehrtes Ausflugziel steht ebenfalls auf dem „Höhensteig“ und feiert heuer sein Jubiläum. Denn wenn die Sonne ihre letzten Strahlen über den Millstätter See schickt, ist der „Sternenbalkon“ der schönste Logenplatz auf der vierten Etappe des Wanderweges. Daneben sind Ziele wie „3-Täler-Blick“, der „bewachte Stein“, der „steinerne Tisch“, und der „Mottenstein“, eher verborgene Bergberührungen, die immer mal wieder entdeckt werden wollen.

 

Picknick für die Zeit zu zweit
Auf dem Sternenbalkon wie auch auf dem Weg der Liebe. Sentiero dell’Amore. verwöhnt nicht nur der Ausblick auf den Millstätter See den Wanderer, sondern auch die kulinarischen Köstlichkeiten, die im Picknickkorb oder Rucksack bereitstehen. Dieser Service wird ebenfalls von der Millstätter See Tourismus seit der Eröffnung des Millstätter See Höhensteiges angeboten. Die Ingredienzen wie Topfenaufstrich, Almkäse und Wurstspezialitäten sowie hausgemachter Holundersaft stammen aus der Region und das Picknick kann bei der MTG für eine Wanderung bestellt werden.

Sternenbalkon Slow Trail Mirnock
Der Sternenbalkon – ein Platz zum Träumen und Schauen auf dem Millstätter See Höhensteig. Fotocredit: MTG Archiv

 

Ausgezeichneter Weg
Bereits ein Jahr nach der Entstehung des Millstätter See Höhensteiges erhielt die MTG auf der Internationalen Tourismusmesse (ITB) in Berlin für das Projekt die Auszeichnung „Best of Contest. Und fünf Jahre später wurde der Wanderweg mit dem Österreichischen Wandergütesiegel ausgezeichnet. Honoriert wurde damit das Wandererlebnis und die effektive Servicierung der Routen. Speziell die Beschaffenheit des Weges bis hin zur landschaftlichen Dramaturgie stand im Fokus der Ehrung. Schließlich zeichnen sich die außergewöhnlichen Logenplätze rund um den Millstätter See auch durch einen geregelten Transportservice und mittlerweile smarter Zugangstechniken wie QR-Codes und Near Field Communication aus. Vor zehn Jahren wurde das Leader-Projekt um 160.000 Euro über die EU und mit Unterstützung der Gemeinden finanziert.